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Prügelnde Christen in Deutschland

Mal wieder ein spannender Bericht über Jugendgangs in Deutschland von Bruno Schrep heute auf spiegel.de.

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,427212,00.html

 Und dann heißt es doch dort:

"Denn die Jungs, fast alle Muslime, die keine Mädchen in der Gruppe dulden, sind hochgradig empfindlich, extrem reizbar."

Fast alles Muslime? Da hat der spiegel.de-Leser doch wieder mal seine Bestätigung. Das ist der Grund für die Gewalt unter Jugendlichen. Die rückständigen, frauenfeindlichen Muslime.

Was an den Jugendlichen islamisch sein soll und wie religiös sie sind, verrät der Bruno aber nicht. Da entscheidet wieder mal der deutsche Bruno wer Voll-, Halb- oder Viertelmuslim ist. Vielleicht hat Bruno es an den Namen erkannt. Dann hätten zum Beispiel spiegel.de-Autoren aber auch zu den Ausschreitungen englischer, deutscher und polnischer Hooligans zur WM erwähnen müssen, dass es sich bei den Schlägern ausschließlich um Christen handelt.

Und der einzige in Brunos Artikel der ein Gymnasium besucht ist dann auch der dunkelhäutige Eddie jamaikanischer Abstammung. Natürlich ein Christ. Dann ist sogar noch ein Deutscher in der Gang, aber laut Bruno nur "ein Ausnahmefall".

Weiter unten im Artikel erfährt der Leser noch von einer Massenschlägerei zwischen Türken und Aussiedlern. Dass die Aussiedler "deutschstämmige Christen" sind, schreibt Bruno aber nicht.

20.7.06 13:03


Menschenrechtsverletzungen sind eine gerechte Sache

Headline bei der bürgerlich-liberalen "Die Presse" am 24.07.2006:
UN: Israel verletzt Menschenrechte
http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=p&ressort=a&id=573739

Was die UN zum Konflikt sagt, ist Spiegel.de nicht wichtig genug um es zu veröffentlichen. Wichtiger scheint die Meinung von Matthias Küntzel zu sein: "Doch Israel streitet für eine gerechte Sache" 
 "Israel führt einen gerechten Krieg: Deutschland und die EU sollten sich unzweideutig auf Israels Seite positionieren."

http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,428093,00.html

600000 Flüchtlinge, über 1800 Verletzte, 540 Tote, Zerstörung der Infrastruktur auf der einen Seite. 40 Tote auf der anderen Seite, davon die Hälfte Soldaten. In Israel gibt es keine Flüchtlinge, es werden keine Ausländer evakuiert.

Die einen schiessen mit Katjuschas. Die anderen besitzen die modernste Waffentechnik, die die "zivilisierte Welt" zu bieten hat. 

Morde, Vertreibungen und Menschenrechtsverletzungen sind ein gerechter Krieg. 

24.7.06 16:15


Deutsche Israelfreunde sind verlogen

So schreibt Matthias Küntzel: "Während die Hizbollah mit Streubomben auf israelische Bevölkerungszentren zielt, um möglichst viele Unschuldige zu töten, sucht Israel die Zahl der zivilen libanesischen Opfer so gering wie möglich zu halten, auch wenn dies die Einsätze erheblich erschwert." in einem Artikel "Der deutsche Pazifismus ist verlogen"

http://www.matthiaskuentzel.de/contents/der-deutsche-pazifismus-ist-verlogen

Nach Human Rights Watch setzt Israel Streubomben bei seinen Angriffen ein. Belegt mit Bildern aus Nordisrael auf denen Streubomben zu sehen sind.

"Israeli Cluster Munitions Hit Civilians in Lebanon"
http://www.hrw.org/english/docs/2006/07/24/isrlpa13798.htm

Nach Zahlen sind auf israelischer Seite weniger Opfer zu beklagen. Auf israelischer Seite 35, davon über die Hälfte Soldaten der IDF. Auf libanesischer Seite gibt es mehr als 400 Tote, Tausende Verletzte. Fast nur Zivilisten, darunter eine hohe Anzahl Kinder. Jedes Opfer ist eins zu viel. Deutsche Israelfreunde, wie Matthias Küntzel, verdrehen aber die Tatsachen und feiern die "gerechten" Kriege als Antifaschismus. Solchen Pazifistenhassern wie Küntzel muss der Verstand abhanden gekommen sein.

 

25.7.06 10:01


Krieg gegen die Existenz Libanons

Ein Krieg gegen die Existenz von Menschen im Gaza und im Libanon und Joschka Fischer schreibt in der Süddeutschen einen Artikel "Ein Krieg gegen die Existenz Israels". 
 http://www.sueddeutsche.de/,tt1l8/ausland/artikel/410/81329/

Noch so ein "Spindoctor" der die Tatsachen verdreht um Israels Kriegsverbrechen zu verteidigen. 

Wenn das ein Krieg gegen Israels Existenz ist, dann haben der Libanon, Gaza, Irak aufgehört zu existieren.

Fischer begründete schon den Kosovokrieg mit dem Verweis auf den deutschen Völkermord an den Juden. Nur damals entführten die UCK serbische Polizisten und Zivilisten worauf im Juli 1998 serbische Einheiten eine Großoffensive im Kosovo starten.

Der "Hitler" war damals aber Serbien und nicht die UCK mit ihren Unterstützern aus Deutschland und den USA. 

Im Juli 2006 dagegen ist für Fischer die Hizbollah mit ihren iranischen und syrischen Unterstützern der neue "Hitler" und Israel verteidigt sich nur.  

Nach dem OSZE-Bericht gab es damals im März 39 Todesopfer auf beiden Seiten bevor die NATO Serbien angriff. Auf libanesischer Seite gab es in zwei Wochen schon mehr als 400 Todesopfer, Tausende Verletzte und Hunderttausende Flüchtlinge.

Die israelische Regierung hat eine PR-Offensive gestartet um den Krieg gegen die Menschen im Libanon zu erklären.
http://de.news.yahoo.com/25072006/286/israel-pr-kampagne-vorgehen-libanon-krise-erklaeren.html

In den nächsten Tagen wird man sich über weitere Verdrehungen der Tatsachen ärgern dürfen.

26.7.06 14:46


Israelis wollen Cappuccino schlürfen und Backgammon spielen

Sie "wollen auch in Cafés sitzen, Cappuccino schlürfen und Backgammon spielen können" sagt Zeev Avrahami. Deswegen führt Isreal einen "gerechten Krieg" in der Übersetzung von Anna Reimann bei spiegel.de.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,428430,00.html

In Israel sitzen sie in Cafes, schlürfen sie Cappuccino, tanzen in Discos die Nacht durch, erfrischen sich in Swimmingpools während den Palästinensern und jetzt den Libanesen, die Nahrungsmittel und das Trinkwasser durch Israel enzogen und vernichtet wird.

Die Palästinenser und Libanesen wollen viel weniger als "Capuccino schlürfen und Backgammon spielen".

Auch die Hungernden in Afrika oder die Armen in den Slums weltweit wollen viel weniger als "die Menschen in New York, Berlin oder Rom."

Sie wollen nur leben. Aber das dies nicht eintritt, will der Journalist und Friedensaktivist wieder seine Uniform anziehen und in einem "gerechten Krieg" für die Beibehaltung der jetzigen Ungerechtigkeit kämpfen.

Vielleicht ist es diese Arroganz, Ignoranz und Verhöhnung von Menschenleiden die Menschen zu Selbstmordanschlägen treibt.

Es ist ein "gerechter Krieg" um im Cafe Cappuccino zu trinken.

26.7.06 17:31





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